Programm der Frauenabende 2018/19

11. Okt. 2017  "Die Geschichte der Schokolade" mit Kostproben und Rezepten, Referentin: Frau Monika  Speidel 

08. Nov. 2017   "Weihnachten - was erwarten Sie?", mit Frau Irmgard Neugart

13. Dez. 2017    Adventsabend

10. Jan. 2018    "Bathseba - und vergib uns unsere Schuld"
              Referentin: Hannelore  Staudinger

14. Febr. 2018    Vorbereitung  Weltgebetstag     
            „ Slowenien"

 1. März 2018     Weltgebetstag  Peterskirche   19.30 Uhr

14. März 2018   ?, mit Frau Judith Ritsch

11. April 2018    ?, mit Frau Rita Schneider

Die Abende finden jeweils um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Dettingen statt.

Wir bieten Fahrdienst an. Wenden Sie sich bitte an ein Mitglied unseres Teams.

 

Ingrid Pfeifer (Tel. 07324/2171), Rose Schumacher (Tel. 07324/3948), Gisela Theilacker (Tel. 07324/2786)

"Wir werden immer älter, .....

© Bild: William Ely Hill, Lizenz Public Domain

.... jeden Tag ein Stück!" So lautete das Thema beim Frauenabend im November 2017, über das sich die ehemalige Dettinger Pfarrfrau Anne Büchler zusammen mit den zahlreich erschienenen Frauen Gedanken gemacht hat.
Zum Einstieg ins Thema legte die Referntin ein sogenanntes Kippbild zum Betrachten vor.
Ein Teil der Frauen erkannte auf dem Bild eine alte Frau, der Rest eine junge Frau. Daraus konnte auch in Bezug auf das eigene Alter der Schluss gezogen werden, dass es auf den Blickwinkel ankommt: Oft liegen reales Alter und gefühltes Alter weit auseinander.
Frau Büchlers interessanten Ausführungen rund ums Alter folgte eine Gesprächsrunde, bei der sich die Gäste über eigene Erfahrungen austauschen konnten. Vor allem sollten sich die Frauen Gedanken machen über ein "gutes" Alter für Veränderungen.
Anhand der  Geschichte aus  1. Mose 37 über den alternden Jakob zeigte die ausgebildete Diakonin dessen Umgang mit dem Alter, der auch in der heutigen Zeit wegweisend sein könne.
In der Trauer um seinen vermeintlich von einem wilden Tier getöteten Lieblingssohn Joseph stelle sich Jakob die Frage, für was es sich noch zu leben lohne. Gleichgültigkeit bestimme diese Lebensphase. Doch der "trauernde Jakob" wandle sich zum "erwachenden Jakob", als seine Familie durch eine Hungersnot bedroht wird. Er erinnere sich an früher, als er der Hauptverantwortliche für seine Familie war. Nun könne er seine Lebenserfahrung an die junge Generation weitergeben und sogar zum "gestaltenden Jakob" werden, indem er seine Söhne mit Geld ausstattet, um in Ägypten Getreide zu kaufen.  Eine große Veränderung erfahre er in seinem hohen Alter auch noch durch den Umzug nach Ägypten, wo er noch 17 Jahre leben dürfe, bevor er vor seinem Tod noch zum "segnenden Jakob" werde.
Alles in allem gab die Referentin durch diese Geschichte eine hilfreiche Empfehlung, wie jeder mit dem nicht ausbleibenden Älterwerden umgehen könne.
(Hannelore Staudinger)