Osterbotschaft 2019

Osterbotschaft 2018

Bild: fotolia

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Osterbotschaft 2017

Osterbotschaft 2016

Gott sei Dank, es gibt Ostern!

Golgatha –
Schauplatz der weltlichen Mächte:

Gelächter der Gnadenlosigkeit,
bei den einen Blicke voller Hohn und Gier
und Herzen voller Niedertracht und Rohheit,
bei den anderen Blicke der Trauer, der Angst und des Entsetzens.
Das aufgerichtete Kreuz sagte:
Es ist aus, aus mit dir, Jesus.
Deine Stimme ist zum Schweigen gebracht,
deine Worte sind versickert,
deine Idee war ein Irrtum,
dein Leben umsonst,
dein Sterben das Ende.

Doch da meldet sich Gott zu Wort.
Majestätisch und radikal greift er
in die Weltgeschichte ein.
Sein Handeln wirbelt alle Pläne und Vorhaben
der Mächtigen der Welt durcheinander. 
Er fegt ihre Pläne vom Tisch.

Ostern –
Schauplatz der göttlichen Macht:

Triumph des Lebens, der Liebe und des Lichts.
Das Blatt hat sich gewendet. Das Kreuz liegt am Boden.
Jesus blieb nicht dem Tod ausgeliefert. Das Grab ist leer.
Die Macht des Todes ist zerstört. Jesus kehrt ins Leben zurück.
Die Worte des Auferstandenen haben Gewicht.
Mit Jesu Auferstehung regieren Leben und Hoffnung.
Mit an der Macht sind Leben und Licht.
Sein Sterben und seine Auferstehung ermöglichen uns
ewige Zukunft bei Gott.

Leben, Liebe Hoffnung und Licht, das braucht
unsere Welt mit ihren unsäglichen Schauplätzen
der Gewalt, der Not und des Elends.

Gott sei Dank, es ist Ostern!

(Liselene Bosch)

 

 

Ostergruß auf dem Dettinger Friedhof: der Morgennebel hat sich im Laufe des Vormittags aufgelöst

Ostergruß auf dem Dettinger Friedhof: der Morgennebel hat sich im Laufe des Vormittags aufgelöst

Osterbotschaft 2015

Jeder weiß um die Lieben, die er betrauert, die er beweint hat, die er auf dem letzten Stück ihres Weges begleitet hat. Wir haben sie aus der Hand gegeben. Wir haben sie in Gottes Hand gelegt und uns verabschiedet.
Wenn wir von Zeit zu Zeit an ihre Ruhestätte treten, legen wir dort gerne eine Blume ab oder zünden ein Licht an. Das heißt, die Verbindung lebt. Und es heißt auch, die Liebe lebt. In Jerusalem legen die Menschen einen Stein auf die Grabplatte als Zeichen, dass sie dagewesen sind.
Mit Ostern wissen wir, dass Gräber nicht verschlossen bleiben. Der Stein von Jesu Grab wurde weggewälzt und das Grab war leer.
Das Schlusswort spricht nicht der Tod. Das Schlusswort spricht Jesus Christus:

Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. (Offenbarung 1, 18)