Glockenprojekt Peterskirche Dettingen (Start Ende 2009)

Aktueller Stand des Spendenkontos für die Glocken zum 20. Februar 2016:

                             

                                      82.966,37 €

Allgemeines zum Projekt lesen Sie auf der Seite ganz unten! Dort finden Sie auch das Hörbeispiel für das neue, vierstimmige Geläut.

 

 

Jetzt schlägt´s wieder!

Für die Bevölkerung ist unser Glockenprojekt nun hörbar zum Abschluss gekommen:
Seit dem 21. Oktober 2015 haben wir in Dettingen wieder den Stundenschlag!
Die Zeiten sind gleich geblieben, wen wundert’s, aber der Klang hat sich verändert: 

Die Viertel werden durch die Zeichenglocke (alt: Taufglocke) angezeigt, die Stunden durch die alte Herrenglocke (alt: Zeichenglocke) und der Stunden-Nachschlag durch die Petersglocke (alt: Herrenglocke).

 

 

 

Festgottesdienst zur Einweihung des neuen Geläuts am 20.09.2015

Einen Artikel dazu, veröffentlicht in der Heidenheimer Zeitung am 24.09.2015, können Sie hier lesen

Bilder aus der Glockenstube

Nun hängen unsere Glocken im neuen Glockenstuhl aus Eichenholz und läuten seit dem 20. September 2015. Die Schlaghämmer für den Stundenschlag müssen noch montiert werden.

ganz rechts zum Vergleich ein Bild aus der alten Glockenstube

ganz rechts zum Vergleich ein Bild aus der alten Glockenstube

Aufzug der alten, restaurierten Glocke und der neuen Petersglocke am 30. Juli 2015

hier im Video

Kinderfest zum Thema "Glocken" am 5. Juli 2015

Ein Video von Klaus-Dieter Kirschner von der HZ über den Festzug am Kinderfest gibt es hier

Glockenfest am Pfingstsonntag

Meldung in der HZ zur Absage des Hockfestes am 8. Mai 

Bericht in der HZ vom 26. Mai 2015 zum Glockenfest am Pfingstsonntag

Bericht mit Video über die Ankunft der Glocken in der HZ vom 23. Mai 2015

Benefizkonzert zugunsten des Glockenprojekts am 3. Mai 2015

"Ave Maria trifft Jazz" in der Dettinger Peterskirche

Ein Bericht dazu ist im Albboten erschienen. Sie können ihn hier im Download (500KB) lesen.

Entnahme der alten Glocke aus dem Turm der Peterskirche (April 2015)

Am Freitag, 10. April 2015, wurde die alte Glocke mit Hilfe eines Autokrans aus dem Turm entnommen und anschließend zur Restauration nach Nördlingen transportiert. Dazu musste der Turm eingerüstet und geöffnet werden.

Am Gerüst wurde ein Banner in den Dettinger Farben grün und weiß angebracht, auf dem allen Spendern des Glockenprojekts gedankt wird.

Über die Entnahme der alten Glocke und das Ausgraben der Petersglocke berichtete die Heidenheimer Zeitung am 11. April. Den Bericht, Bilder und ein Video finden Sie hier

Ausgraben der Petersglocke am 9. April 2015

Fortsetzung der Glocken-Blumen-Aktion (Frühjahr 2015 und 2016)

Genießen Sie den Anblick der kleinen blühenden Beete im Dorf und des großen Beets in der Chr.-Fink-Str. 28. Dort dürfen Sie wie im letzten Sommer bunte Blumensträuße mit Tulpen, Narzissen und Co. schneiden! Auf Wunsch bringen wir Ihnen auch einen Strauß nach Hause. Ansprechpartner ist Hannelore Staudinger, Tel. 981830.

Frühblüher 2016

Glockenblumen 2015

Frühblüher 2015

Die Kronenglöckchen sind da! Ebenso Glocken-T-Shirts und Glockenbier (April 2015)

Die Firma Bachert in Karlsruhe hat nicht nur die Petersglocke, sondern auch 250 Kronenglöckchen für uns gegossen. Diese Kronenglöckchen sind eine exklusive Anfertigung und tragen das Spruchband „Petersglocke Dettingen 2015“. Sie sind aus Messing und fast acht Zentimeter hoch.
Die Kronenglöckchen sind ab sofort im Evangelischen Pfarramt erhältlich zum Vorverkaufspreis von 15.-- € pro Stück.

Glocken-T-Shirts kosten 8 € für Kinder, 12 € für Erwachsene
Glockenbier erhalten Sie bei Regina Mack, Auf der Breite 6, zu 14,90 €, zzgl. 3,10 € Pfand

Neues zum Glockenprojekt (Ostern 2015)

Einen ausführlichen Bericht zum Fortgang des Projekts mit Terminplanung und weiteren Informationen finden Sie ab Seite 6 im Gemeindebrief von Ostern 2015

Fahrt nach Karlsruhe zum Glockenguss bei der Firma Bachert (Februar 2015)

Bild oben: Die "falsche" Glocke wird zur Herstellung der Gussform benötigt

Bild oben: Die "falsche" Glocke wird zur Herstellung der Gussform benötigt

Ein Video zum Glockenguss finden Sie hier

Der 6. Februar 2015 sollte ein bemerkenswerter Tag in der Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Dettingen werden: Am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr – der Sterbestunde Jesu - wurde die neue, die vierte Glocke des Dettinger Geläutes gegossen.
Ein Bus brachte 30 interessierte Gemeindeglieder nach Karlsruhe. Lebhafte und angeregte Gespräche über das Glockenprojekt, die Spendenaktionen und vor allem über die neue 1200kg schwere Glocke verkürzten die Busfahrt. Nach einem stärkenden Mittagessen in der Brauerei „Kühler Krug“ in Karlsruhe  wurden wir von Christiane Bachert im Hof der Gießerei begrüßt. Gewaltige Balken für die Glockenstühle und große und kleine Glocken versetzten alle in eine besondere Welt: Die Welt einer Glockengießerei. Zunächst besichtigten wir die Werkstatthalle, in der im Schmelzofen bereits ein gewaltiges Feuer die Zinn-Bronze für den Guss des Tages zum Schmelzen brachte. Daneben ruhten die Glockenformen in der Grube. Die Kronen mit dem Eingussloch und den Windpfeifen waren bereits eingesetzt.  Durch ein gemauertes Kanalsystem an der Oberfläche würde die flüssige Bronze in die Glockenform fließen. Gleich dabei entdeckten wir auch die „Baustelle“, an der unsere Petersglocke gemauert, aufgebaut und geformt worden war.
In einem Film über die Entstehung der Friedensglocke der evangelischen Christuskirche von Karlsruhe konnten wir miterleben, wie Glocken samt ihrer Zier entstehen.
Gegen 15.00 Uhr versammelten sich alle Gäste in der Werkstatthalle.  Zusammen mit der Dettinger Petersglocke sollten 6 weitere Glocken gegossen werden.  Genaue und präzise Messungen wurden durchgeführt. Zweimal mussten die Gießer nachfeuern, bis die flüssige Bronze, „die Glockenspeise“, eine Temperatur von 1100° C erreicht hatte. Es waren beeindruckende, starke Momente, als die feurig glühende Glockenspeise durch das gemauerte Kanalsystem und das Gussloch in die Glockenform floss und  sie vollständig ausfüllte. Zum Abschluss sprachen die Pfarrer der anwesenden Gemeinden ein Gebet, und das Lied „Großer Gott wir loben dich“ erklang.
Nun ruhen die Glocken noch 2-3 Wochen in der Erde und kühlen ab. Dann werden sie aus der Erde  und aus der Form geholt. Das ist ein spannender Augenblick, denn nun wird sichtbar, ob der Guss gelungen ist.
Erfüllt von vielen Eindrücken und dankbar traten wir die Heimreise an – und mit der Vorfreude im Herzen auf den Tag, an dem wir die Petersglocke in Dettingen begrüßen dürfen.
(Liselene Bosch)

 

 

Glockenzier der Petersglocke. Angefertigt von Friedemann Theilacker nach einem Entwurf von Pfr. Ralf Sedlak

2015: Das Jahr der Glocke (Gemeindebrief Winter 2014)

Am 6. Februar 2015 wird die neue Glocke der Peterskirche bei der Firma Bachert in Karlsruhe gegossen. In der Osterwoche wird der Kirchturm geöffnet und die Glocke von 1518 entnommen. Sie wird zur Firma Lachenmeyer nach Nördlingen gebracht und dort restauriert. Schritt für Schritt wird dann der alte Stahlglockenstuhl im Kirchturm abgebaut. Dies wird weithin hörbar sein: Während dieser Zeit müssen wir auf den Stundenschlag und das Glockengeläut der Peterskirche verzichten! Im Mai kommen dann die beiden großen Glocken, die alte und die neue, nach Dettingen – und haben einen Bausatz für den neuen, hölzernen Glockenstuhl mit im Gepäck. Der neue Glockenstuhl wird aufgerichtet und die Glocken aufgezogen. Am Pfingsttag, dem 24. Mai 2015, sollen dann zum ersten Mal alle vier Glocken zum Gottesdienst rufen. Mit einem Festgottesdienst wollen wir zu Pfingsten unser neues Geläut einweihen.
Mit dem neuen Geläut wird es auch eine neue Läuteordnung geben. Diese werden wir am Pfingsttag öffentlich vorstellen. Die neue Glocke wird als größte Glocke die Aufgabe der Betglocke bekommen – und damit auch die alte Glocke von 1518 entlasten, die nun die Funktion der Kreuzglocke übernehmen wird.
Die neue Glocke soll „Petersglocke“ heißen. Sie erklingt in e’. Petrus und das Gebet – dazu findet sich ein Wort in Lk 22,32:

 „Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“

Jesus spricht es zu Simon Petrus, kurz bevor dieser ihn verraten wird. Jesus hält Petrus seine Verfehlung nicht vor, sondern unterstreicht die Gnade, die den Sünder trägt. Diese Botschaft soll unsere neue Glocke ins Land tragen – und sie soll die Menschen zu Gebet und Glaube rufen und sagen: „Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ Dieses Wort des Herrn soll als Spruchband auf der Glocke umlaufen. Dazu hat Pfarrer Sedlak eine Glockenzier entworfen, die Friedemann Theilacker auf fachmännische und eindrückliche Weise als Grafik umgesetzt hat. Sie soll folgendermaßen aussehen:
Ein feines, konisch zulaufendes Kreuz mit gleich langen Armen ist von vier Quadraten umgeben. Diese Quadrate gleichen modernen Symbolzeichen, wie wir sie von Piktogrammen oder „Apps“ kennen – ein Verweis auf die Entstehungszeit der Glocke! In jedem Quadrat ist ein Hinweis auf Petrus und sein Verhältnis zu Jesus enthalten:

Unten links, in der „schlechten“ Ecke, steht ein Hahn, Symbol des Verrats. Diagonal dazu, in der „guten“ Ecke rechts oben, steigt eine Taube hinauf, Symbol des Heiligen Geistes und des Glaubens, der die Botschaft beinhaltet, dass Jesus Petrus trotz des Verrats annimmt und liebt. Unten rechts, unter der Taube, ist Petrus als Betender zu sehen, der um den Heiligen Geist bittet. Petrus ist dargestellt als stehender Beter (Orantenfigur), so wie dies schon in den frühchristlichen Darstellungen des Petrus üblich war. Oben links ist das Gegenstück zum Verrat zu sehen, die Heilszusage Jesu an Petrus, symbolisiert durch den Schlüssel zu Himmel und Hölle. Diesen Schlüssel kennen wir aus dem Deckengemälde in der Peterskirche und natürlich auch aus dem Dettinger Ortswappen. Die Glockenzier hat somit rechts mit Taube und Beter eine „Christusseite“, und links mit Schlüssel und Hahn eine „Petrusseite“. So stellen Glockenname und Glockenzier einen Bezug zur Kirche und zur Ortschaft her und tragen die Botschaft von der Rechtfertigung des Sünders im Glauben an Jesus Christus ins Land.
Dank vieler Spender haben wir die nötigen Mittel beinahe zusammen. Derzeit fehlen noch knapp 2.000.-- € für das Projekt insgesamt; zur Finanzierung der Inschrift und der Glockenzier benötigen wir zusätzlich circa 1.900.-- €.
Sobald es Neuigkeiten gibt, geben wir dies bekannt.

(Pfarrer Ralf Sedlak)

 

 

Adventsnachmittag mit kleinem Adventsmärktle (Dezember 2014)

Am 3. Advent war die ganze Gemeinde zu einem besinnlichen Adventsnachmittag ins festlich geschmückte Gemeindehaus eingeladen. Ein Team hatte sich zusammen gefunden und diesen Nachmittag vorbereitet. Es war toll, dass so viele aus der Gemeinde der Einladung gefolgt sind. In froher Gemeinschaft verging die Zeit bei Kaffee und Kuchen, gemeinsamem Singen, einer Adventsandacht und einer Weihnachtsgeschichte wie im Flug.

Es war auch ein kleines  Adventsmärktle aufgebaut. So konnte jeder nach Herzenslust stöbern und letzte Weihnachtsgeschenke oder auch adventlichen Schmuck fürs Zuhause erstehen. Nicht wenige Stimmen regten an, so einen Nachmittag im nächsten Advent zu wiederholen.

 

Wir freuen uns über einen Erlös von 1475,30 Euro zu Gunsten des Glockenprojektes und sagen ganz herzlichen Dank.

 

Großes Engagement, fleißige Hände und viele Besucher ergaben diesen großen Gewinn. 

Wir danken allen, die sich engagiert haben für ihren Einsatz an Zeit und  ihre Spenden für das Märktle und die Kuchentheke.
(Liselene Bosch)


 

 

 

 

Stand beim Kirchweihmarkt 2014

Sommer 2014: Glocken-Blumen-Aktion

Vielleicht sind Ihnen schon die kleinen Blumenbeete aufgefallen, die fleißige Hände vor ein paar Wochen an verschiedenen Stellen im Dorf angelegt haben: beim Haupteingang der Kirche, beim Musikerheim und an der Ecke Hausener/Querstraße. 

Wir wollen durch diese blühenden Hingucker wieder vermehrt auf unser Glockenprojekt aufmerksam machen und hoffen, dass wir so die  zusätzlich entstandenen Kosten abdecken können.

Die von uns angelegten Glocken-Blumen-Beete sowie das Beet bei Familie Mack, Wangenbauer, sollen im Laufe dieses und des nächsten Jahres eine wechselnde Bepflanzung in Glockenform, mit Glockenblumen, mit Osterglocken, usw. erhalten. Menschen sollen sich daran erfreuen, aber auch einen Hinweis auf das ebenfalls neu angelegte Gartengrundstück von Liselene Bosch in der Christian-Fink-Straße 28 erhalten. Wir haben dort ein langes, schmales Glockenblumenbeet angelegt, umsäumt von großen Flächen mit Blumenmischungen. Dort dürfen Sie auch gegen eine Spende Sträuße pflücken. Sie können auch einen Strauß bestellen, den wir Ihnen nach Hause bringen werden. Dazu wenden Sie sich bitte an Liselene Bosch, Tel. 981490 oder an Hannelore Staudinger, Tel. 981830.

Zudem haben wir vor, Ihnen im Herbst Zierkürbisse anzubieten, die uns freundlicherweise von Bärbel Häberle zur Verfügung gestellt werden.

Für den Herbst 2015 planen wir einen Chrysanthemenzauber in Dettingen, für dessen Vorbereitung wir Ihre Hilfe brauchen: wir würden uns freuen, wenn Sie uns dieses Jahr Ihre abgeblühten Winteraster im Topf (Chrysanthemen) überlassen, anstatt sie zu entsorgen. Anruf genügt, wir holen sie ab.

Stand beim Kirchweihmarkt
Beim Kirchweihmarkt wollen wir Samentütchen mit Blumenmischung und Glockenblumen verkaufen, ebenso Osterglockenzwiebeln.
Wenn Sie selbst keinen Garten zum Pflanzen oder Säen haben, stecken wir diese Zwiebeln gerne in unsere Beete oder säen Blumen, damit Sie sich im nächsten Frühjahr daran erfreuen können.
Machen Sie doch immer wieder einen Abstecher in die Chr.-Fink-Str., um sich an dem Blumenflor zu erfreuen!

Die Realisierung der Aktion wurde erst durch großzügige Sachspenden folgender Firmen möglich:

Samen Walther, Herbrechtingen
(Glockenblumensamen)
Gartenmarkt R. Günther, Gerstetten
(Blumenwiesenmischung)
Saatzucht GmbH, Bardowick
(Blumenmischungen, Portionstütchen 1001 Nacht)
Kompostwerk Mergelstetten
(Kompost-Erde-Mischung)
Stadt Heidenheim
(zur Entsorgung anstehende Blumenzwiebeln)
Leo Koning, Holland
(Blumenzwiebeln)

(Hannelore Staudinger)

 

 

Herbst 2013: Kalenderaktion zugunsten des Glockenprojekts

Der Dettinger Kalender lädt ein zu einem  Spaziergang durch Jahrzehnte!  

Wir freuen uns sehr, diesen schönen Kalender anbieten zu können!
In den vergangenen Monaten haben sich Liselene Bosch und Johanna Häberle auf die Suche gemacht nach interessanten Bildern aus der Vergangenheit und Gegenwart Dettingens, seinen Straßen, Häusern, den Menschen, von Festen und der Umgebung. Mit viel Liebe sind zwölf Kalenderblätter gestaltet worden. So ist ein origineller Kalender entstanden: interessant – eindrucksvoll  - farbenfroh!
Ein Kalender, in dem man bekannte Gesichter entdecken kann und vertraute Plätze von früher. Ein Kalender, der mit Sicherheit manche Erinnerung lebendig werden lässt und ein Kalender der zeigt: Dettingen war und ist ein Dorf mit Seele – früher und heute!
Er hat bereits viele begeistert. Für alle, die noch Interesse haben oder
noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, gibt es den Kalender weiterhin zu kaufen.
Verkaufsstellen sind die Metzgerei Heußler in Dettingen und das Evangelische Pfarramt Dettingen. Außerdem kann man ihn jeden Abend beim Dettinger Adventsweg erhalten. Gerne können Sie ihn auch bestellen unter l.boschdontospamme@gowaway.gmx.de. Er kostet 9,80€. Der Erlös des Kalenders geht an das Glockenprojekt der Kirchengemeinde.

 

 

Wir sind auf der Zielgeraden! (Sommer 2013)

 

Der aktuelle Spendenstand beträgt
53 371,72 €!

Nach dem positiven Ergebnis der Schwingungsmessung und der positiven Stellungnahme des Glockensachverständigen hat der Kirchengemeinderat in der Juni-Sitzung beschlossen, die Arbeiten an die Glockengießerei Bachert in Karlsruhe zu vergeben.
Der Auftrag umfasst die Restaurierung unserer historischen Glocke, die Erneuerung des Glockenstuhls und den Guss einer vierten Glocke  ('e') zur Vervollständigung unseres Geläutes.
Es ist toll, dass das Glockenprojekt in unserer Gemeinde eine so große, positive Resonanz gefunden hat! Danke an alle, die bisher durch Spenden und Aktionen das Vorhaben unterstützt haben und gelingen lassen.
Um die restlichen notwendigen finanziellen Mittel zu erwirtschaften, sind in der Zukunft weitere Aktionen geplant.
Auch ein neuer, aktueller Flyer wird noch in diesem oder dem nächsten Jahr erscheinen.

Danke für jede wohlwollende Unterstützung!
(Liselene Bosch)

Dettinger Advents- und Weihnachtsschokolade 2012

"Süßer die Glocken nie klingen!"

Unter diesem Motto verkaufte unsere Gemeinde in der Vorweihnachtszeit 350 Tafeln Schokolade zu Gunsten des Glockenprojekts. Die Schokolade fand reißenden Absatz, bereits nach gut 14 Tagen war sie restlos ausverkauft. Wir freuen uns über einen Erlös von 432,00 €. Der Einsatz hat sich gelohnt. Herzlichen Dank! 

Manche Bäume werden ein Christbaum - manche ein Glockenstuhl (Winter 2011/12)

Stattliche Eichen, 22 an der Zahl, wurden zwischen Weihnachten 2011 und Neujahr 2012 gefällt und gerückt. Sie liefern das Material für unseren neuen Glockenstuhl aus massivem Eichenholz. Mit großem und fachkundigem Einsatz wurden diese Arbeiten von freiwilligen Kräften ausgeführt.
Wir danken den „Waldarbeitern“ für den enormen Einsatz und den Waldbesitzern für die große Holzspende.
Wenn der Trocknungsprozess abgeschlossen ist, können die Balken gesägt werden.

Wenn Glocken läuten – liegt Gottes Stimme in der Luft

Haben Sie es schon einmal gehört, wie es klingt, wenn in Dettingen 4 Glocken läuten werden? (hier klicken zum Hören, mp3-Datei, 2,25MB) 

 

Es ist ein wundervoller Klang, der ein Gefühl vermittelt von der Erhabenheit, Größe und Majestät Gottes. Trotzdem hat es sich der Kirchengemeinderat mit der Entscheidung für das Glockenvorhaben nicht einfach gemacht. Mehr als ein Jahr lang wurde über Fragen nachgedacht, diskutiert – auch kontrovers – schließlich fiel dann unsere Entscheidung für die Restaurierung der großen Glocke und die Anschaffung einer neuen Glocke.
Wir haben gefragt: Können wir ein solches Vorhaben in unserer heutigen Zeit, in der an allen Ecken und Enden gespart werden muss, wagen?
Unsere Antwort war JA.
JA, wenn wir uns genügend Zeit lassen (Als Zeitmarke haben wir uns 2018 gesetzt). Und wenn viele mitmachen, dann ist dieses Projekt gut zu leisten.

Eine andere Frage war: Dürfen wir uns den Luxus einer 4. Glocke leisten? Auf gut schwäbisch gesagt: Des wär doch edd needig! Wenn wir auf Gott sehen, werden wir bemerken, dass immer dann, wenn er als Architekt und Bauherr am Werk ist und war, Überfluss und Großartigkeit im Spiel ist. Gott ist nie knausrig mit uns Menschen. Er wirkt uns zum Überfluss und zum Guten und als Zeichen seiner Macht und Majestät.

Und eine dritte Frage lautet: Gibt es nichts Wichtigeres? Freilich gibt es das, und es gibt nicht wenige andere "Wichtigste Dinge". Deshalb: Geben Sie für Ihr Wichtigstes. (Das Wichtigste meiner Meinung nach ist unsere leidenschaftliche Hingabe an Taten, die anderen Menschen im Leben und im Sterben hilfreich sind). Unbestritten ist wichtig, dass wir die Stimme Gottes, die Stimme der Kirche, die auf Gott hinweist, lauter werden lassen und nicht mehr und mehr aus unserem Alltag, aus unserer Wahrnehmung verbannen.

Fazit: Wir können, wir dürfen, wir müssen es wagen!
Wir vom Kirchengemeinderat freuen uns, wenn Sie unser JA teilen und auch unsere Begeisterung. Wenn das Glockenprojekt auch Ihre Herzensangelegenheit wird.
Tipp: Gehen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, bei Ihrem nächsten Gottesdienstbesuch einmal zu Fuß in den Gottesdienst. Vielleicht empfinden Sie es so wie ich: Das Läuten der Glocken begleitet mich auf dem Weg zum Gottesdienst, es erhebt mein Herz und meine Seele. Es versetzt mich sozusagen in die rechte Schwingung zum Hören auf Gottes Wort.
(Liselene Bosch)